Schulteroperationen - Orthozentrum Heilbronn

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Impingementsyndrom

Beim Impingementsyndrom besteht eine Einengung zwischen dem knöchernen Schulterdach (Acromion) und dem Oberarmkopf. Die Einengung führt zur Entzündung des Gleitgewebes (Schleimbeutel und Sehnen). Es entstehen dann Schmerzen bei der Bewegung und im weiteren Verlauf auch in Ruhe. Die Reizung der Sehnen führt zu degenerativen Veränderungen ("Abnutzung") bis hin zur Rotatorenmanschettenruptur (Riß der Sehnen).
 
Sollte die konservative Therapie mit Medikamenten, Krankengymnastik und Infiltrationsbehandlung ("Spritze") keine ausreichende Besserung erzielen, kommt die Operation mit Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach infrage.  Arthroskopisch (minimal invasiv, Schulterspiegelung) wird hierbei das einengende Gewebe abgetragen und geglättet, damit die Sehnen genügend Raum haben, um wieder schmerzfrei zu gleiten.
 
Rotatorenmanschette

 
Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Sehnen, die den Oberarmkopf umfassen. Sie sind für die Bewegung der Schulter maßgeblich. Hierbei übernimmt die vorne liegende Subscapularissehne die Innendrehung des Armes, die oben liegende Supraspinatussehne die Abspreizung und die hinten liegenden Sehnen des Muskulus infraspinatus und M. teres minor die Außendrehung. Die lange Bizepssehne verläuft streckenweise durch das Schultergelenk innerhalb der Rotatorenmanschette und verläßt diese, um in den Oberam zu ziehen.
 
Im Verlauf des Lebens kommt es hier zu Verschleißerscheinungen mit Veränderungen der Rotatorenmanschette. In der Folge kann es mit oder ohne Unfallereignis zu Sehnenrissen (Rupturen) kommen.
 
Diese Rupturen kann man bei rechtzeitiger Diagnostik operativ mittels einer Arthroskopie (Schulterspiegelung) wieder reparieren.
 
 
Schultereckgelenk
 
Bei Schmerzen am Schultereckgelenk (Acromio-Clavicular-Gelenk oder kurz "AC-Gelenk" genannt) kann nach erfolgloser konservativer Therapie mit Krankengymnastik, Cortison- oder Hyaluronsäureinjektionen eine arthroskopische Entfernung des äußeren Schlüsselbeinendes durchgeführt werden. Hierbei bleibt das Schultergelenk stabil und die Schmerzen sind i.d.R. durch den wieder erweiterten Gelenkspalt gebessert.
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